Olympische Winterspiele

Beim norwegischen Dreifach-Erfolg (Krüger, Sundby und Holund) im Skiathlon überrascht Thomas Bing mit Platz 11.

«Ich hatte anders als andere damit gerechnet, dass es gleich richtig zur Sache geht. Da musste man alles investieren, um dran zu bleiben und kleinere Lücken zuzulaufen. Das zieht ganz schön rein», berichtete Bing von dem Rennen, dass von eisiger Kälte mit minus 13 Grad und stürmischen Windböen geprägt war. «Der Wind kam immer von schräg vorn, genau von dort, wo er Einfluss nehmen konnte. Der wehte den feinen, gefrorenen Schnee und auch Sand in die Spur, so dass die im klassischen Part nicht wirklich vorhanden war», sagte der Thüringer.

 

Auch beim Sprint in klassischer Technik wusste Thomas zu überzeugen und sicherte sich mit der 22sten Prologzeit den Einzug in die Finalläufe. Im Viertelfinale profitierte er zunächst von einem Sturz. Nach einem Fotofinish fehlten dem 27-Jährigen zwei Hundertstel im direkten Duell gegen Baptiste Gros aus Frankreich.